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(Bild von Christine Schmidt auf Pixabay)

Aktuelle Beiträge


Hinweise zu den Gottesdiensten zu Weihnachten und dem Jahreswechsel im Pfarrbereich Saarmund:

Die weiteren Gottesdienste zum Jahreswechsel und dannach finden unter den schon gewohnten Coronaregeln statt. Hier die Termine.

Weihnachtsgruss (Kerstgroet) 2021

Liebe Freunde in Saarmund,


2021 ist schon vorbei. Es war ein besonderes Jahr. Wir hofften nicht durch Corona behindert zu werden, aber das war vergeblich. Alle Teile unseres Winterprogramms mussten aufgrund staatlicher Maßnahmen ausgesetzt werden. Traurigen Erfahrungen sind uns auch in der Gemeinde nicht erspart geblieben.

Was unsere Freundschaft angeht: Wir verstehen, daß Sie im Frühjahr wahrscheinlich nicht in die Niederlande kommen werden. Das tut uns sehr leid. Wir haben Angst, dass die Freundschaft verblassen wird. Unsere Freundschaft ist alt. 1984 schickten wir zwei „Spione“ auf die Straße. Hans Ippel war einer von ihnen. Seitdem gibt es einen jährlichen Kontakt. Wir könnten zu Ihnen kommen, Sie könnten nicht zu uns kommen. Das war erst 1989 möglich, nach der Wende. Es stellte sich heraus, dass wir eine ganz andere Gemeinde sind als Sie. Wir haben hier von ganzem Herzen mit Ihnen gesungen. Wir haben sogar einmal einen Organisten mitgebracht. Zu DDR-Zeiten war es für Sie fast unmöglich, eine kirchliche Gemeinschaft zu bilden. Es kam alles auf den Pastor an, als wir in den Niederlanden an einer Freiwilligenkirche arbeiteten. Gerade durch diese Unterschiede fühlen und fühlten wir uns mit Ihnen verbunden. Es wäre sehr schade, wenn Corona unsere Freundschaft beendet. Wir hoffen, Sie lesen aus diesem Brief, wie sehr er uns schmerzt. Wir beten für bessere Zeiten

Weihnachten steht vor der Tür. Wir hoffen dass wir Weinachten so feiern können, wie wir es seit vielen Jahren tun. Und wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Geh mit Gott! 2022 ... wer weiß.


Mit freundlichen Grüßen, Arie und Rita de Ruijter

 

 

Gruß an die Partnergemeinde

Liebe Freunde,

auf eine harte Probe wurde unsere Hoffnung in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gestellt.
Da meinte man Licht am Ende des Tunnels erkennen zu können, aber es kam einfach nicht näher und Einige meinten gar: das ist der heranrasende Zug, der uns gleich erwischen wird.

Da gab es Gewissheiten, die sich ziemlich schnell als trügerisch herausstellten. Einmal, zweimal, dreimal geimpft, aber krank kann man trotzdem werden. Nicht ganz so schwer, hofft man, aber auch da gibt es Beispiele in der Nähe, die anderes zu zeigen scheinen.
Und die Solidarität in der Gesellschaft schwindet mehr und mehr...
Was für schöne Zeichen konnten wir da im vorigen Jahr sehen?
Da gab es Applaus für die Pflegekräfte und der Bläserchor aus der Nachbargemeinde spielte an jedem Abend vor einem anderen Seniorenheim, um den isolierten Alten wenigstens eine kleine Freude zu bereiten.
Das ist deutlich weniger geworden in dieser Adventszeit. Die einen richten sich ein, versuchen sich an die Regeln zu halten, so gut es geht, die anderen sind zunehmend genervt und zeigen das deutlich.
Eine Kollegin, die für die geistliche Begleitung von Patienten und Mitarbeitern im Krankenhaus zuständig ist, berichtete in diesen Tagen von ihrer Verzweiflung über die Zustände dort und das sie am liebsten keine Gespräche mehr führen und Andachten halten würde, sondern auf den Stationen den Pflegern zur Hand gehen möchte, weil die Arbeit nicht zu schaffen ist.
Wie wird es weitergehen und wie wird es uns ergehen in dieser Weihnachtszeit und in den nächsten Wochen und Monaten?
Ich erinnere mich daran, dass auch Gottes auserwähltes Volk lange Durststrecken durchstehen musste und doch an der Hoffnung festhalten konnte.
40 Jahre zog man durch die Wüste, bis man endlich an die Grenzen des verheißenen Landes kam und gar 70 Jahre dauerte die Gefangenschaft in Babylon von der wir lesen können. Und die ersten Christen gingen ganz selbstverständlich davon aus, dass die Wiederkunft Christi und das Ende der Welt ganz schnell kommen würden. Nur deshalb konnte man in harten Verfolgungszeiten am Glauben festhalten.

Die adventlichen Texte sprechen mich in diesen Tagen noch einmal sehr eindrücklich an. Sie reden von Hoffnung, die man auch in anscheinend hoffnungsloser Zeit festhalten kann.
Zum Beispiel bei Jesaja im 35. Kapitel, Verse 3.4 und 10:

Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! Sagt den verzagten Herzen: „Seid getrost und fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!“ Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen, Freude und Wonne werden sie ergreifen und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Lasst und an dieser Hoffnung festhalten, auch in unseren „Wüstenzeiten“.

Pf. Roy Sandner für eure Saarmunder Freunde

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Letzte Änderung am: 15.01.2022